Wow – Durch Yoga kaum noch Regelschmerzen

Frauen kennen das:

Alle 4 Wochen sind wir unausgeglichen, teils etwas mürrischer als sonst, fühlen uns in unserem eigenen Körper nicht wohl und leiden unter Übelkeit und Unterleibskrämpfen. Der Grund dafür ist klar: die ständig wiederkehrende Regelblutung. Oft leiden wir in dieser Zeit unter so starken Schmerzen, dass wir kaum aufrecht gehen können und uns am liebsten einfach den ganzen Tag im Bett verkriechen würden, doch das ist leider nicht immer möglich.

Doch du kannst deine Regelschmerzen lindern. Wie? – Durch Yoga!!!

Laut einer britischen Studie soll Yoga nämlich die Geheimwaffe gegen Menstruationsbeschwerden sein. Mehrere vorangegangene Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Yoga-Übungen sich positiv auf Regelbeschwerden auswirken.

Regelmäßige Yoga Übungen helfen, deine psychischen und physischen Verfassung während der Periode zu verbessern. Die Übungen helfen Schmerzen zu lindern und PMS-Symptome zu vermindern.

Einigen dieser Studien zufolge kann Yoga sogar Spannungsschmerzen und Blähungen entgegenwirken.

Aber das ist nicht alles. Yoga soll zudem als Stimmungsaufheller fungieren und dazu beitragen, dass du dich vollkommen entspannen kannst und das ist in den Tagen der Periode doch viel wert!

Wissenschaftler erklären sich die schmerzlindernde Wirkung von Yoga während der Menstruation folgendermaßen:

Yoga beeinflusst die Stressreaktion deines Körpers und verändert dein Schmerzempfinden und wie du die einzelnen Schmerzen interpretierst.

Aber wie kann das sein?

Nun es wird vermutet, dass durch Yoga natürliche, körpereigene Schmerzmittel freigesetzt werden.

Nachfolgend erkläre ich dir die 3 effektivsten Yoga-Übungen gegen Regelschmerzen:

1. Die Katze

  • Gehe auf alle Viere und stütze dich auf Händen und Knien ab.
  • Lasse deinen Kopf dabei ganz entspannt und locker nach unten hängen.
  • Nun formst du mit deinem Rücken einen Katzenbuckel, den du ca. 2 Minuten lang hältst.
  • Vergiss nicht, währenddessen tief ein und aus zu atmen.
  • Danach streckst du deinen Kopf langsam nach oben, während du deine Wirbelsäule nach unten hängen lässt.
  • Strecke deinen Po heraus und deinen Rücken nach unten und atme dabei weiter tief ein und aus.
  • Diese Pose hältst du ebenfalls für ca. 2 Minuten.

2. Die Hüftöffnung:

  • Für diese Übung legst du dich flach mit dem Rücken auf den Boden.
  • Deine beiden Fußsohlen sollten sich berühren, so dass deine Knie jeweils links und rechts zur Seite fallen und deine Hüfte geöffnet ist.
  • Durch diese Pose entspannt sich dein Unterleib.
  • Lege nun deine Hände auf deinen Bauch und konzentriere dich auf deine Atmung (am Besten schließt du die Augen, so kannst du dich leichter darauf konzentrieren)
  • Verharre für einige Minuten in dieser Haltung und achte dabei darauf, dass du schön tief in den Bauch atmest.
  • 3. Das Pendel

    • Verwende für diese Übung am Besten eine weiche Matte als Unterlage
    • Lege dich hierfür wieder auf den Rücken
    • Ziehe deine Beine an deinen Oberkörper heran und umfasse deine Knie mit beiden Armen.
    • Nun pendelst du langsam von links nach rechts, hin und her.
    • Achte auch hier darauf, dass du tief und ruhig ein- und ausatmest.
      Auf den Rücken legen, die Beine zum Oberkörper heranziehen und mit beiden Beinen umfassen. Nun langsam von einer Seite auf die andere pendeln und dabei tief ein- und ausatmen. Tipp: Unbedingt eine weiche Matte verwenden.

    Regelmäßiges Üben verstärkt den positiven Effekt

    Wenn du zum ersten Mal Yoga machst und es auch nur sehr unregelmäßig praktizierst, wird die positive Wirkung natürlich weitaus schwächer festzustellen sein als wenn du alle 2 Tage deine Übungen machst. Die Studien kamen zu dem Ergebnis, dass eine Linderung der Regelschmerzen bei Personen, die täglich oder zumindest mehrmals pro Woche Yoga machen, deutlich stärker zu erkennen ist. Wenn du also künftig dein Befinden während der Monatsblutungen verbessern möchtest, solltest du am Ball bleiben und regelmäßig diese Übungen machen.